Führungszirkel und kollegiale Beratung
Ein Führungszirkel bietet einem festen Kreis von Führungskräften regelmäßigen Austausch über die eigene Praxis. Die Teilnehmer:innen bringen aktuelle Fälle ein und beraten einander nach der Methode der kollegialen Beratung. Unsere Trainerin oder unser Trainer moderiert, gibt fachliche Rückmeldung und übt die Methode so ein, dass die Gruppe sie später selbst tragen kann.
Format und Methode
Der Führungszirkel ist das Format. Ein fester Kreis von Führungskräften trifft sich regelmäßig und wird dabei von uns moderiert. Die kollegiale Beratung ist die Methode, nach der im Zirkel gearbeitet wird. Sie gibt jedem Fall feste Rollen und einen festen Ablauf.
Beides lässt sich trennen. Eine Gruppe kann die Methode bei uns einüben und ihre Fallberatung anschließend ohne uns weiterführen. Wer dauerhaft Moderation und fachliche Rückmeldung wünscht, bleibt beim begleiteten Zirkel.
Der Ablauf einer Fallberatung
Die Methode lebt von ihrer festen Struktur. Sie verhindert, dass aus einer Beratung eine Diskussion oder eine Runde gut gemeinter Ratschläge wird.
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Die Gruppe
Themen und Agenda festlegen
Die Gruppe sammelt die Fälle, die anstehen, und einigt sich darauf, woran sie in dieser Runde arbeitet.
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Die Gruppe
Rollen klären
Eine Person bringt den Fall ein, eine moderiert, alle anderen beraten. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall.
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Fallgebende Person
Fall schildern
Die fallgebende Person beschreibt die Situation, zu der sie Unterstützung sucht. Das kann ein Konflikt sein, eine schwierige Veränderung oder eine Frage nach Prioritäten.
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Die Beratenden
Hintergründe klären
Die Beratenden stellen Verständnisfragen zu Fallgeschichte und Hintergründen, die von außen nicht sichtbar sind.
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Fallgebende Person
Schlüsselfrage formulieren
Aus der Schilderung entsteht das primäre Ziel der Beratung. Die Schlüsselfrage hält fest, woran die Gruppe arbeitet.
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Die Beratenden
Perspektiven sammeln
Die Beratenden äußern Eindrücke, Hypothesen und Deutungen. Die fallgebende Person hört zunächst nur zu.
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Die Beratenden
Lösungsoptionen skizzieren
Die Gruppe entwickelt Handlungsmöglichkeiten aus der eigenen Führungserfahrung. Die fallgebende Person sagt, was sie mitnimmt und was sie tun wird.
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Die Gruppe
Feedback-Regeln vereinbaren
Zum Abschluss schaut die Gruppe darauf, wie die Beratung gelaufen ist, und hält fest, wie sie sich künftig Rückmeldung gibt.
Zu Beginn klärt die Runde, woran sie arbeitet und wer welche Aufgabe übernimmt.
Zuerst wird verstanden, worum es geht. Bewertungen und Vorschläge haben hier noch keinen Platz.
Jetzt arbeitet die Runde an der Schlüsselfrage. Die Moderation hält die Schritte auseinander.
Weil der Kreis regelmäßig zusammenkommt, lässt sich im nächsten Termin aufgreifen, was aus den Anregungen geworden ist.
Der Einstieg
Zu Beginn klärt die Runde, woran sie arbeitet und wer welche Aufgabe übernimmt.
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Die Gruppe
Themen und Agenda festlegen
Die Gruppe sammelt die Fälle, die anstehen, und einigt sich darauf, woran sie in dieser Runde arbeitet.
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Die Gruppe
Rollen klären
Eine Person bringt den Fall ein, eine moderiert, alle anderen beraten. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall.
Der Fall
Zuerst wird verstanden, worum es geht. Bewertungen und Vorschläge haben hier noch keinen Platz.
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Fallgebende Person
Fall schildern
Die fallgebende Person beschreibt die Situation, zu der sie Unterstützung sucht. Das kann ein Konflikt sein, eine schwierige Veränderung oder eine Frage nach Prioritäten.
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Die Beratenden
Hintergründe klären
Die Beratenden stellen Verständnisfragen zu Fallgeschichte und Hintergründen, die von außen nicht sichtbar sind.
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Fallgebende Person
Schlüsselfrage formulieren
Aus der Schilderung entsteht das primäre Ziel der Beratung. Die Schlüsselfrage hält fest, woran die Gruppe arbeitet.
Die Beratung
Jetzt arbeitet die Runde an der Schlüsselfrage. Die Moderation hält die Schritte auseinander.
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Die Beratenden
Perspektiven sammeln
Die Beratenden äußern Eindrücke, Hypothesen und Deutungen. Die fallgebende Person hört zunächst nur zu.
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Die Beratenden
Lösungsoptionen skizzieren
Die Gruppe entwickelt Handlungsmöglichkeiten aus der eigenen Führungserfahrung. Die fallgebende Person sagt, was sie mitnimmt und was sie tun wird.
Der Abschluss
Weil der Kreis regelmäßig zusammenkommt, lässt sich im nächsten Termin aufgreifen, was aus den Anregungen geworden ist.
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Die Gruppe
Feedback-Regeln vereinbaren
Zum Abschluss schaut die Gruppe darauf, wie die Beratung gelaufen ist, und hält fest, wie sie sich künftig Rückmeldung gibt.
Im begleiteten Zirkel führt unsere Trainerin oder unser Trainer durch diese Schritte, ergänzt passende Methoden und gibt fachliche Rückmeldung.
Vom begleiteten Einstieg zur eigenen Gruppe
Kollegiale Beratung ist darauf angelegt, dass die Gruppe sie später selbst trägt. Das unterscheidet sie von unseren anderen Formaten.
| Phase | Was passiert | Wer moderiert | Umfang |
|---|---|---|---|
| Der begleitete Einstieg | Die Teilnehmer:innen lernen den Ablauf an eigenen Fällen kennen und üben das Beraten ebenso wie das Moderieren. | Unsere Trainerin oder unser Trainer. | 4 begleitete Tage über etwa 1 Jahr. |
| Die eigenständige Gruppe | Die Führungskräfte bearbeiten ihre Fälle weiter, ohne uns. | Die Gruppe selbst. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall. | Termine und Rhythmus bestimmt die Gruppe. |
| Die spätere Unterstützung | Offene Fragen aus der eigenen Praxis und aus der Zusammenarbeit in der Gruppe werden noch einmal gemeinsam angesehen. | Auf Wunsch wieder unsere Trainerin oder unser Trainer. | Bei Bedarf ein Supervisionstag. |
Gruppe, Rhythmus und Rahmen
Was Ihre Personalentwicklung für die Planung eines Zirkels wissen muss.
Ein Zirkel trifft sich in der Regel alle sechs bis acht Wochen für einen halben Tag, mit sechs bis acht Führungskräften.
Der Kreis bleibt in seiner Zusammensetzung fest. Was im Kreis besprochen wird, bleibt vertraulich.
Im begleiteten Zirkel liegt die Moderation durchgehend bei unserer Trainerin oder unserem Trainer.
Zusammensetzung und Termine stimmen wir mit Ihrer Personalentwicklung ab.
Der Zirkel kann an eine Trainingsreihe anschließen oder als eigenständiges Format starten.
Die Teilnehmer:innen erhalten Rückmeldung zu ihrer Wirkung und zu ihrem persönlichen Führungsstil.
Themenübersichten und Vertiefungen
Die Themenübersichten beschreiben die Methode und die Seminare, die sich mit dem Zirkel verbinden lassen.
Die Methode und die Fallarbeit
Für Häuser, die einen Zirkel aufbauen oder kollegiale Beratung von Grund auf einüben wollen.
Ergänzende Formate
Für die eigene Moderation der Gruppe und für Fragen, die eine Führungskraft lieber einzeln bearbeitet.
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ModerationstrainingVorschau -
Einzel-Coaching für FührungskräfteVorschau
Referenzen zu Führungszirkeln und kollegialer Beratung
Häuser aus unserer Referenzliste, die einen Führungszirkel oder kollegiale Beratung mit uns durchgeführt haben.
Städte
- Stadt Dülmen NRW
- Bundesstadt Bonn NRW
- Stadt Fulda HE
- Stadt Baunatal HE
- Stadt Goslar NI
- Stadt Dortmund NRW
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Kreise
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- Main-Taunus-Kreis HE
- Landkreis Schaumburg NI
- Kreis Coesfeld NRW
- Hochsauerlandkreis NRW
- Rhein-Kreis Neuss NRW
- Kreis Olpe NRW
- Kreis Heinsberg NRW
- Kreis Soest NRW
- Landkreis Trier-Saarburg RP
Landesverwaltung
- Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW NRW
- Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW NRW
- Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW NRW
- Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat HE
Justiz
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht SH
- Amtsgericht Hannover NI
Jobcenter
- Jobcenter Lippe NRW
Berufsgenossenschaften
- Arbeitsmedizinischer Dienst der BG Bau GmbH BE
Sparkassen
- Kreissparkasse Tübingen BW
- Sparkasse Hochschwarzwald Titisee-Neustadt BW
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Passt ein Führungszirkel zu Ihrem Haus?
Beschreiben Sie uns, welche Führungsfragen regelmäßig auftauchen und wer daran arbeiten soll. Wir besprechen Gruppengröße und Rhythmus und klären, ob wir dauerhaft moderieren oder die Gruppe zur eigenen Fallberatung führen.
Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de

