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Führungszirkel und kollegiale Beratung

Ein Führungszirkel bietet einem festen Kreis von Führungskräften regelmäßigen Austausch über die eigene Praxis. Die Teilnehmer:innen bringen aktuelle Fälle ein und beraten einander nach der Methode der kollegialen Beratung. Unsere Trainerin oder unser Trainer moderiert, gibt fachliche Rückmeldung und übt die Methode so ein, dass die Gruppe sie später selbst tragen kann.

Einen Zirkel besprechen
Ein runder Besprechungstisch mit fünf Stühlen und einem leeren Flipchart steht vor einer Fensterfront mit Blick über die Stadt.

Format und Methode

Der Führungszirkel ist das Format. Ein fester Kreis von Führungskräften trifft sich regelmäßig und wird dabei von uns moderiert. Die kollegiale Beratung ist die Methode, nach der im Zirkel gearbeitet wird. Sie gibt jedem Fall feste Rollen und einen festen Ablauf.

Beides lässt sich trennen. Eine Gruppe kann die Methode bei uns einüben und ihre Fallberatung anschließend ohne uns weiterführen. Wer dauerhaft Moderation und fachliche Rückmeldung wünscht, bleibt beim begleiteten Zirkel.

Der Ablauf einer Fallberatung

Die Methode lebt von ihrer festen Struktur. Sie verhindert, dass aus einer Beratung eine Diskussion oder eine Runde gut gemeinter Ratschläge wird.

  1. Die Gruppe

    Themen und Agenda festlegen

    Die Gruppe sammelt die Fälle, die anstehen, und einigt sich darauf, woran sie in dieser Runde arbeitet.

  2. Die Gruppe

    Rollen klären

    Eine Person bringt den Fall ein, eine moderiert, alle anderen beraten. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall.

  3. Fallgebende Person

    Fall schildern

    Die fallgebende Person beschreibt die Situation, zu der sie Unterstützung sucht. Das kann ein Konflikt sein, eine schwierige Veränderung oder eine Frage nach Prioritäten.

  4. Die Beratenden

    Hintergründe klären

    Die Beratenden stellen Verständnisfragen zu Fallgeschichte und Hintergründen, die von außen nicht sichtbar sind.

  5. Fallgebende Person

    Schlüsselfrage formulieren

    Aus der Schilderung entsteht das primäre Ziel der Beratung. Die Schlüsselfrage hält fest, woran die Gruppe arbeitet.

  6. Die Beratenden

    Perspektiven sammeln

    Die Beratenden äußern Eindrücke, Hypothesen und Deutungen. Die fallgebende Person hört zunächst nur zu.

  7. Die Beratenden

    Lösungsoptionen skizzieren

    Die Gruppe entwickelt Handlungsmöglichkeiten aus der eigenen Führungserfahrung. Die fallgebende Person sagt, was sie mitnimmt und was sie tun wird.

  8. Die Gruppe

    Feedback-Regeln vereinbaren

    Zum Abschluss schaut die Gruppe darauf, wie die Beratung gelaufen ist, und hält fest, wie sie sich künftig Rückmeldung gibt.

Der Einstieg

Zu Beginn klärt die Runde, woran sie arbeitet und wer welche Aufgabe übernimmt.

Der Fall

Zuerst wird verstanden, worum es geht. Bewertungen und Vorschläge haben hier noch keinen Platz.

Die Beratung

Jetzt arbeitet die Runde an der Schlüsselfrage. Die Moderation hält die Schritte auseinander.

Der Abschluss

Weil der Kreis regelmäßig zusammenkommt, lässt sich im nächsten Termin aufgreifen, was aus den Anregungen geworden ist.

Der Einstieg

Zu Beginn klärt die Runde, woran sie arbeitet und wer welche Aufgabe übernimmt.

  1. Die Gruppe

    Themen und Agenda festlegen

    Die Gruppe sammelt die Fälle, die anstehen, und einigt sich darauf, woran sie in dieser Runde arbeitet.

  2. Die Gruppe

    Rollen klären

    Eine Person bringt den Fall ein, eine moderiert, alle anderen beraten. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall.

Der Fall

Zuerst wird verstanden, worum es geht. Bewertungen und Vorschläge haben hier noch keinen Platz.

  1. Fallgebende Person

    Fall schildern

    Die fallgebende Person beschreibt die Situation, zu der sie Unterstützung sucht. Das kann ein Konflikt sein, eine schwierige Veränderung oder eine Frage nach Prioritäten.

  2. Die Beratenden

    Hintergründe klären

    Die Beratenden stellen Verständnisfragen zu Fallgeschichte und Hintergründen, die von außen nicht sichtbar sind.

  3. Fallgebende Person

    Schlüsselfrage formulieren

    Aus der Schilderung entsteht das primäre Ziel der Beratung. Die Schlüsselfrage hält fest, woran die Gruppe arbeitet.

Die Beratung

Jetzt arbeitet die Runde an der Schlüsselfrage. Die Moderation hält die Schritte auseinander.

  1. Die Beratenden

    Perspektiven sammeln

    Die Beratenden äußern Eindrücke, Hypothesen und Deutungen. Die fallgebende Person hört zunächst nur zu.

  2. Die Beratenden

    Lösungsoptionen skizzieren

    Die Gruppe entwickelt Handlungsmöglichkeiten aus der eigenen Führungserfahrung. Die fallgebende Person sagt, was sie mitnimmt und was sie tun wird.

Der Abschluss

Weil der Kreis regelmäßig zusammenkommt, lässt sich im nächsten Termin aufgreifen, was aus den Anregungen geworden ist.

  1. Die Gruppe

    Feedback-Regeln vereinbaren

    Zum Abschluss schaut die Gruppe darauf, wie die Beratung gelaufen ist, und hält fest, wie sie sich künftig Rückmeldung gibt.

Im begleiteten Zirkel führt unsere Trainerin oder unser Trainer durch diese Schritte, ergänzt passende Methoden und gibt fachliche Rückmeldung.

Vom begleiteten Einstieg zur eigenen Gruppe

Kollegiale Beratung ist darauf angelegt, dass die Gruppe sie später selbst trägt. Das unterscheidet sie von unseren anderen Formaten.

Phase Was passiert Wer moderiert Umfang
Der begleitete Einstieg Die Teilnehmer:innen lernen den Ablauf an eigenen Fällen kennen und üben das Beraten ebenso wie das Moderieren. Unsere Trainerin oder unser Trainer. 4 begleitete Tage über etwa 1 Jahr.
Die eigenständige Gruppe Die Führungskräfte bearbeiten ihre Fälle weiter, ohne uns. Die Gruppe selbst. Die Rollen wechseln von Fall zu Fall. Termine und Rhythmus bestimmt die Gruppe.
Die spätere Unterstützung Offene Fragen aus der eigenen Praxis und aus der Zusammenarbeit in der Gruppe werden noch einmal gemeinsam angesehen. Auf Wunsch wieder unsere Trainerin oder unser Trainer. Bei Bedarf ein Supervisionstag.

Gruppe, Rhythmus und Rahmen

Was Ihre Personalentwicklung für die Planung eines Zirkels wissen muss.

  • Ein Zirkel trifft sich in der Regel alle sechs bis acht Wochen für einen halben Tag, mit sechs bis acht Führungskräften.

  • Der Kreis bleibt in seiner Zusammensetzung fest. Was im Kreis besprochen wird, bleibt vertraulich.

  • Im begleiteten Zirkel liegt die Moderation durchgehend bei unserer Trainerin oder unserem Trainer.

  • Zusammensetzung und Termine stimmen wir mit Ihrer Personalentwicklung ab.

  • Der Zirkel kann an eine Trainingsreihe anschließen oder als eigenständiges Format starten.

  • Die Teilnehmer:innen erhalten Rückmeldung zu ihrer Wirkung und zu ihrem persönlichen Führungsstil.

Themenübersichten und Vertiefungen

Die Themenübersichten beschreiben die Methode und die Seminare, die sich mit dem Zirkel verbinden lassen.

Die Methode und die Fallarbeit

Für Häuser, die einen Zirkel aufbauen oder kollegiale Beratung von Grund auf einüben wollen.

Ergänzende Formate

Für die eigene Moderation der Gruppe und für Fragen, die eine Führungskraft lieber einzeln bearbeitet.

Referenzen zu Führungszirkeln und kollegialer Beratung

Häuser aus unserer Referenzliste, die einen Führungszirkel oder kollegiale Beratung mit uns durchgeführt haben.

Städte

  • Stadt Dülmen NRW
  • Bundesstadt Bonn NRW
  • Stadt Fulda HE
  • Stadt Baunatal HE
  • Stadt Goslar NI
  • Stadt Dortmund NRW
  • Stadt Erkelenz NRW
  • Stadt Hamm NRW
  • Stadt Gummersbach NRW
  • Stadt Wuppertal NRW
  • Stadt Neuss NRW
  • Stadt Oberursel HE
  • Stadt Ingolstadt BY
  • Gemeindeverwaltung Bobenheim-Roxheim RP
  • Stadt Laatzen NI
  • Verbandsgemeinde Kastellaun RP
  • Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) RP

Kreise

  • Kreis Gütersloh NRW
  • Main-Taunus-Kreis HE
  • Landkreis Schaumburg NI
  • Kreis Coesfeld NRW
  • Hochsauerlandkreis NRW
  • Rhein-Kreis Neuss NRW
  • Kreis Olpe NRW
  • Kreis Heinsberg NRW
  • Kreis Soest NRW
  • Landkreis Trier-Saarburg RP

Landesverwaltung

  • Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW NRW
  • Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW NRW
  • Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW NRW
  • Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat HE

Justiz

  • Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht SH
  • Amtsgericht Hannover NI

Jobcenter

  • Jobcenter Lippe NRW

Berufsgenossenschaften

  • Arbeitsmedizinischer Dienst der BG Bau GmbH BE

Sparkassen

  • Kreissparkasse Tübingen BW
  • Sparkasse Hochschwarzwald Titisee-Neustadt BW

Alle Referenzen

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Passt ein Führungszirkel zu Ihrem Haus?

Beschreiben Sie uns, welche Führungsfragen regelmäßig auftauchen und wer daran arbeiten soll. Wir besprechen Gruppengröße und Rhythmus und klären, ob wir dauerhaft moderieren oder die Gruppe zur eigenen Fallberatung führen.

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Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de